2. Schnittstellenkonferenz


Integration - Schnittstelle von Sport und Jugendhilfe?!

Sportangeboten wird eine hohe Integrationskraft zugeschrieben. Sei es die Integration von Jugendlichen mit Migranten- oder Aussiedlerhintergrund oder von gewaltbereiten, möglicherweise bereits kriminalisierten Jugendlichen - Sport wird als ein Medium gesehen, das unabhängig von kulturellen, sprachlichen und sozialen Hintergründen auch dort integrative Wirkungen zeitigt, wo andere Zugänge versagen.

Das beruht zum einen auf seiner allgemeinen Beliebtheit bei Kindern und Jugendlichen, zum anderen darauf, dass Sport Körpergefühle und Bewegungserfahrungen ermöglicht, die im Alltag eine immer stärkere Reduktion erfahren.

Die Sportjugenden mehrerer Bundesländer setzen Programme unter dem Titel Integration durch Sport um, und Projekte der Jugendhilfe nutzen unterschiedliche Sportangebote als Bestandteile ihrer pädagogischen Konzepte - insbesondere wenn es um die Arbeit mit einer schwierigen Klientel geht.

Hier setzen die Schnittstellenkonferenzen Sport(pädagogik) Jugendhilfe an.

Die 2. Schnittstellenkonferenz diskutiert den Themenkomplex Integration durch Sport unter folgenden zentralen Fragestellungen :

  • Wie sehen Ansätze von gesellschaftlicher Integration in Sportvereinen und in Angeboten der Jugendarbeit aus?
  • Welche Rahmenbedingungen und Ressourcen sind notwendig, damit Sportvereine und Jugendhilfe mit ihren (Sport-) Angeboten integrative und nachhaltige Wirkungen erzielen?
  • Wo liegen die Chancen, aber auch die Grenzen von Sportangeboten, wenn man den Blick auf allgemeine gesellschaftliche Prozesse wie "Integration" richtet?